Kindertagespflegestelle Kunterbunteraffenwald
und
Besuchshunde Team Bella und Susann
Tagesmutter
Susann Walter
Krähenweg 5, 89584 Ehingen
Handy: 01511 9624314
Email: kunterbunteraffenwald@gmail.com
Homepage: http://www.kunterbunteraffenwald.de
Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich dran.
Inhaltsverzeichnis
2.1 Beschreibungen der Lage und der Räumlichkeiten. 5
2.2 Größe der Tagespflegestelle. 6
3.1 Mein Bild vom Kind / Haltung / Inklusion. 8
3.2 Förderung der Entwicklungsbedingungen und Möglichkeiten in der Tagespflegestelle. 8
3.2.2 Spielen und Gestalten, Medien: 9
3.2.4 Natur, Tier und kulturelle Umwelt: 10
3.2.6 Körper, Gesundheit und Sinnesförderung: 12
3.2.8 Naturwissenschaftliche, technische und mathematische Bildung: 13
3.5 Erziehungsschwerpunkte. 14
4.1 Erziehungspartnerschaften und Einhaltung von Absprachen. 15
4.3 Das Mitbringen von Spielsachen / Eigentum.. 16
5.1 Ernährung, Mahlzeiten, Gesundheit 16
5.2 Krankheit / Hygiene / Sauberkeitserziehung. 18
6.2 Warum ist die Eingewöhnung so wichtig?. 19
6.3 Wie gestalte ich die Eingewöhnung?. 19
6.3.1 Phase 1: „Schnuppertermine“ 20
6.3.2 Phase 2: „Rückzug der Bezugsperson“ 20
6.3.3 Phase 3: „Trennungsübungen“ 20
6.3.4 Phase 4: „Stundenweise Betreuung“ 20
8.1 Bitte mitbringen / Checkliste für Eltern. 21
Stand: März 2023
1. Meine Familie und ich
Mein Name ist Susann Walter, ich wurde am 02. Dezember 1988 geboren.
Mit meinem Mann Simon, geboren im Januar 1984, bin ich seit November 2011 verheiratet.
Zu uns gehören unsere Tochter Pia Selena (2013) und unsere Tochter Talia Sofia (2016).
Die Idee eine Kindertagespflege mit Tieren anzubieten, entstand durch meine eigenes Leben mit meinen Kindern und meinen Tieren. Ich bin eine Vollzeitmama durch und durch. Da ich mich gern mit Kindern beschäftigen freue ich mich, wenn andere Kinder bei uns zu Besuch sind. Unser Haus und unser Garten bieten viel Platz und Möglichkeiten zur freien Entfaltung für mehrere Kinder. Mein Ziel ist es die Kinder in ihrer eigenen Kompetenz zu stärken und sie durch ein Stressfreien Alltag in einer normalen Kindlichen Alltag Routine zu begleiten. Sehr Bedürnisorientiert.
Die Eltern kann ich durch die Betreuung in familiärem Rahmen die Möglichkeit bieten, wieder in ihren Beruf zurückzukehren.
Meine Qualifikationen:
2008 machte ich meine Prüfung zur staatlich anerkannten Altenpflegehelferin an der Magdalena-Neff Schule in Ehingen.
2008-2011 eine 3-jährige Ausbildung in der Krankenpflegeschule.
2011- 2013 war ich im Pflegeheim Schelklingen tätig. Dort betreute ich pflegebedürftige Menschen und gestaltete mit ihnen zusammen den Lebensalltag.
2013 Elternzeit.
2017 bis 2018 habe ich über den Tagesmütterverein Alb–Donau Kreis e. V. einem Qualifizierungskurs für Kindertagespflege mit 160 UE gemacht und mit einem Kolloquium abgeschlossen.
Seit Januar 2018 arbeitet ich selbständig als Kindertagespflegeperson.
2019 machte ich meine Ausbildung mit meiner Hündin Bella zum Besuchshunde Team. Die Ausbildung umfasst Theorie und Praxis Einheiten mit Hund.
2022 -2023 Anschlussqualifikation mit Manuela Hinz ( https://www.hintzumerfolg.de/) zur pädagogischen Fachkraft der Kindertagesperson mit Abschluss Kolloquium.
2023-2024 Erfolgsteam Mitglied mit Hinz Manuela.
2. Rahmenbedingungen
2.1 Beschreibungen der Lage und der Räumlichkeiten
Unser Zweifamilienhaus steht in einer recht ruhigen Tempo-30-Zone, die überwiegend von Anliegern der umliegenden Straßen befahren wird. Unsere Wohnung mit ca. 100 qm befindet sich im Erdgeschoss. Über uns wohnen Oma und Opa und im Dachgeschoss befinden sich weitere 2 Zimmer mit einem Bad.
Unsere Wohnung besteht aus 4 Zimmern:
- Ein großes Kinderzimmer/ Spielzimmer mit Bällebad, Spielturm und kleiner Rutsche für die Tageskinder und meine Kinder. Dort haben die Kinder einen Platz für ihre Kuscheltiere, Spielzeug, Schnuller.
- Das Wohnzimmer ist Tabu für die Tageskinder dies ist der Rückzugort für Bella uns für uns.
- Im Elternschlafzimmer ruhen sich die Tageskinder am Mittag aus. Den betreuten Kinder steht ein eigenes Kinderbett dort zur Verfügung.
- Eine geräumige Küche, mit Essbereich in der wir gemeinsam frühstücken, das Mittagessen sowie die Zwischenmahlzeiten einnehmen. Die Kinder werden am Tisch einen festen eigenen Platz haben. In der Küche steht Bellas Wassernapf.
- Flur und das Treppenhaus mit Garderobe und einer Eigentumskiste für jedes Kind für mitgebrachte Hausschuhe, Gummistiefel, Matschsachen, Sommerhüte, Handschuhe. Mützen, Schal etc.
- Bad mit Wickelmöglichkeit, Handtücher und Waschlappen und Zahnbecher die ich stelle.
Der großzügige Garten befindet sich hinter dem Haus. Auf den Rasenflächen stehen verschiedene Laubbäume und zahlreiche Johannisbeeren- und Himbeersträucher. Ein Mirabellenbaum steht zwar auf dem Nachbargrundstück, wächst aber mit seinen leckeren Früchten in unseren Garten. Zudem haben wir noch ein Gewächshaus, wo der Opa saisonal Tomaten und Gurken anpflanzt. Diese bieten sich nicht nur zum Naschen, sondern auch zum lernen und „begreifen“ an. Als Spielgeräte haben wir ein 3 m Trampolin, ein Kletterschiff mit Rutsche und zwei Schaukeln und einen kleinen bunten Sandkasten mit vielen Sandelsachen.
In unserem Garten leben unsere Kaninchen in einem großzügigen selbstgebauten Stall mit Außengehege, wo die Kinder den Umgang mit Tieren lernen können.
Bei uns im Haus lebt noch unsere Hündin Bella. Unsere Bella würde ausgebildet als Besuchshund zu
Zusätzlich ist am Ende der Straße ein super Spielplatz mit viel Platz zum Toben. Nur wenige Gehminuten entfernt ist ein weiterer Spielplatz.
2.2 Größe der Tagespflegestelle
Ich biete die Möglichkeit in meiner Kindertagespflege Plätze für bis zu 10 Kindern an. Wobei ich 5 Gleichzeitig betreue. Mein Schwerpunkt spezialisiert sich auf u3 Kinder. Die Betreuungszeiten werden individuell abgesprochen und dann nach Umfang berechnet.
2.3 Betreungszeiten
Meine Kernbetreuungszeiten sind:
Auch dort betreue ich sehr Bedürfnisorientiert
Montag bis Donnerstag von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag von 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Innerhalb dieser Zeiten ist eine Betreuung grundsätzlich möglich.
Nach Absprache biete ich außerhalb der Kernbetreuungszeiten individuelle Betreuungszeiten an.
Am Wochenenden, Feiertagen oder über Nacht ist eine Betreuung nach individueller Absprache und einer zusätzlichen Kostenentschädigung (siehe Kostenplan) ebenfalls möglich.
Mein Jahresurlaub beträgt 20 Tage. An diesen Tagen hat die Kindertagespflege Betreuungsfreie Zeiten. Die Schließzeiten gebe ich jährlich bis Ende Februar schriftlich bekannt.
2.4 Sicherheitkonzept, Datenschutz und Unfallverhütung
Zwischen das Landradsamt Alb-Donau-Kreis und mir als Kindertagespflegeperson Susann Walter wurde eine Vereinbarung zum Schutzauftrag der Jugendhilfe gem. §8a ABS VII und § 72a SGB VII getropften. Somit verpflichte ich mich das Kindeswohl zu schützen und bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung geeignete Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen einleite. Das bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines Tageskindes Gefahreneinschätzung + Hinziehen einer INSOFA. Das die Erziehungspersonen sowie das Kind sind in Gafahrdungseinschätzungen einzubeziehen, sowie wirksamer Schutz des Kindes nicht in Frage zu stellen.
Arbeitshilfen zum Kinderschutz in der Kindertagespflege sind vorhanden.
Gefahrenschutzkonzept liegt vor.
Sobald Sie Ihr Kind bei mir abgegeben haben, geht die Aufsichtspflicht auf mich über, bis Sie Ihr Kind wieder abholen. Das Jugendamt hat meine Räumlichkeiten geprüft. Zudem verfüge ich über eine spezielle Haftpflichtversicherung für die Tagespflege.
In den Schlafräumen befindet sich ein Rauchmelder, die Fenster stehen in jedem Raum als Notausgang zur Verfügung. Ein vollständiger Erste-Hilfe-Kasten ist selbstverständlich vorhanden. Zusätzlich zu meiner beruflichen Ausbildung habe ich im Dezember 2017/ 2022 einen Ersthelferkurs für Notfälle an Kindern absolviert und erfolgreich abgeschlossen.
Die Reinigungs- und Putzmittel sind für die Kinder unzugänglich aufbewahrt. Unsere Haushaltshilfe hat eine Sicherheitsunterweisung erhalten Sodas sie Putzmittel oder ähnliches unverzüglich wegstellen muss. Der Herd und der Backofen sind ebenso wie die Steckdosen besonders gesichert. Es befinden sich weder im Haus noch im Garten giftige Pflanzen. Der Garten ist an der Grundstücksgrenze eingezäunt. Nach vorn ist er noch offen, wird aber wenn es notwendig ist geschlossen.
Im Treppenhaus kann man ein Schutzgitter individuell befestigen, wenn die betreuten Kinder noch keine Treppen laufen können. Grundsätzlich sind die Kinder aber nicht ohne Aufsicht im Treppenhaus.
Zur meiner und Ihrer Sicherheit gehört auch, dass nur die im Betreuungsvertrag genannten Personen Ihr Kind abholen dürfen.
Die Kinder sind immer mit mir zusammen bei unseren Hund. Ich werde die Betreuten Kinder nie alleine mit Bella lassen. Wenn es zu laut wird und ich bemerke das es für meine Hündin zu viel stress ist kommt sie in den Garten oder in einen anderen Raum. Prinzipiell ist sie im Betreuungsraum nur dann wenn keine Tageskinder da sind oder dann wenn Sie zum Garten raus will. Zudem gehen wir mit Bella in die Hundeschule und machen mit ihr eine Ausbildung zum Besuchshund.
Ich arbeite mit einen Ampelsystem um gezielt Eskalationen einzudämmen und um Regeln für Eltern, Kindern und mich klarer zu Definieren.
Mein Datenschutzkonzept beinhaltet personenbezogene Daten wie Bilder, Videos und Namen Anschriften der Betreuendes Kindern.
3. Pädagogischer Ansatz
3.1 Mein Bild vom Kind / Haltung / Inklusion
Jedes Kind ist mit seinen Individuellen Kompetenzen sowie seinen eigenen Fähigkeiten Geboren, diese Fähigkeiten und Kompetenzen die noch nicht Ausgereift sind. Nehme ich als meinem Pädagogischen Ansatz, meine Pflege- und meine eigenen Kind mit guten Erlebnissen, Eindrücken und Emotionen zu bereichern.
Jedes Kind bringt Begabungen und Talente mit, die entdeckt, gefördert und herausgefordert werden wollen. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist dabei Grundlage jedes Bildungsprozesses.
Ein Ziel meiner pädagogischen Arbeit mit Kindern ist es, den Kindern zu ermöglichen, ihre individuellen Fähigkeiten / Kompetenzen zu erweitern und auszubauen. Ich begleite das Kind liebevoll und achtsam durch den Alltag und unterstütze es bei seiner individuellen freien Entwicklung.
Für einen respekt- und würdevollen Umgang ist es mir wichtig, Eltern und Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und durch das Wertschätzen eines jeden einzelnen die Chancen der Vielfalt optimal zu nutzen.
Inklusion bedeutet für mich, keine Unterschiede zwischen Bildungsstand, Religion, kultureller Herkunft, Behinderung, Geschlecht und Alter zu machen.
3.2 Förderung der Entwicklungsbedingungen und Möglichkeiten in der Tagespflegestelle
3.2.1 Bewegung:
Grobmotorik:
Die Kinder haben bei mir die Möglichkeit, zu krabbeln, zu kriechen, zu rollen und beim Laufen lernen hinzufallen und wieder aufzustehen. Sie lernen, Treppen zu steigen, drinnen und draußen mit Fahrzeugen zu fahren.
Draußen im Garten können sie auf Rasenflächen gehen, die Balance halten, hinfallen und wieder aufstehen, klettern, im Trampolin hüpfen, im Krabbeltunnel krabbeln und kriechen. An der Schaukel sich zunehmend selbständiger anzuschaukeln.
Feinmotorik:
Feinmotorisch können die Kinder bei mir:
Erlernen des selbstständigen Essens mit Besteck, erst mit dem Löffel dann mit Messer und Gabel, trinken aus dem Glas, das selbstständige Befüllen des Tellers und des Glases etc.
Das Öffnen und Schließen der Matschhosenträger, Knöpfe, Reißverschlüsse, Klettverschlüsse, Schnürbänder etc.
Den Umgang mit Pinsel, Kreide, Stiften, Farben, Schere, Papier und Pappe, das Auffädeln von Perlen etc.
3.2.2 Spielen und Gestalten, Medien:
Den Kindern stehen unterschiedliche Spielmaterialien zur Verfügung diese werden mit Impulsen oder in Projekten angeboten. Alles komplett Freiwillig, je nach Interesse vom Kind werde Angebote stattfinden.
Bei mir können Kindern im Freispiel selbstständig erforschen und Dinge kenngelernt werden.
Es gibt bei uns ansprechendes Material aus der natürlichen Umgebung der Kinder, Verkleidungssachen wie z. B. als Prinzessin oder Prinz, Kinderküche, Kaufladen, Spiegel, Schaukeln, Sandkasten, Rutsche, Fahrzeuge, Musikinstrumente, Spieltisch, Zelt mit Tunnel, Trampolin, Konstruktionsspielzeug, Puppen, Autos, verschiedene Farben, Pinsel, Papiere, Stifte, Knete, Stoffe, wertfreies Material, Naturmaterial, Bilderbücher, Sachbücher, Hörspiel, Musik, Bälle, Reifen, Stöcker und so weiter.
Mir ist es sehr wichtig das Die Kinder Alltagesbezogen selbstständig und unter Anleitung frei spielen dürfen, sodass sie sich frei entfalten dürfen und Selbstständigkeit werden.
Wir sind gern Draußen darum spielen die Kinder bei mir auch sehr viel mit Stöckern, Holz, Sand, Erde, Matsch, Wasser und so weiter.
Digitale Medien sind im Rahmen meiner Betreuung nicht nutzbar.
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3.2.3 Sprache:
Durch die tägliche Ansprache, dem „miteinander sprechen“, der Aufforderung zu kommunizieren, durch Zuhören, durch das Verbalisieren von Tätigkeiten, der Betrachtung von Bilderbüchern, Singen, Fingerspiele, Klatschreime etc. Dies beginnt bei unserer Begrüßung und endet mit unserer Verabschiedung.
Das Sprechen ist selbstverständlich freiwillig und nur Ihr Kind entscheidet, wann und was es sagen will. Jedoch erfahren alle Kinder, dass ich sie immer wieder anspreche und durch Sprache unser Tag strukturiert ist.
Auch das Erlernen von Höflichkeiten wie „Bitte“ und „Danke“ und das Streitschlichten gehört zur Sprachförderung.
Kinder, die bilingual erzogen werden, können hier mit anderen Kindern einen ganz ungezwungenen Kontakt mit der deutschen Sprache herstellen. Im Spiel miteinander ist das Erlernen dieser spielerisch und ungezwungen.
3.2.4 Natur, Tier und kulturelle Umwelt:
Unser Garten und unsere regelmäßigen Spaziergängen und Waldausflüge regen zum Erleben von Natur an. Hier können die Kinder bei entsprechender Wetterlage barfuß laufen oder im Matsch hüpfen, hören, riechen, schmecken und fühlen, was die Natur zu bieten hat. Durch das häufige Angebot verschiedener Naturmaterialien erfahren die Kinder viel über Beschaffenheit, Form, Farbe, Temperatur und Geruch. Der Anbau von Tomaten, Gurken, Himbeeren und Johannisbeeren lehrt die Kinder einiges über die Jahreszeiten, den hiesigen Lebensmittelanbau und regt zum Naschen an.
Zu uns gehört, unsere Golden Retriever Hundedame Bella sowie unsere Kaninchen.
Die Tiere leben bei uns Artgerecht und die Ethik in der Mensch-Tier-Beziehung ist uns sehr wichtig.
Unsere Kaninchen Wohnen Ganzjährlich draußen und unsere Hunde Dame lebt im Haus. Unsere Bella Lebt seit April 2018 bei uns und wurde von einen Züchter in Bayern mit 9 Wochen gekauft. Die Züchterin hatte selbst Enkel unter 3 im Haus.
Warum sind Tiere so wichtig für Kinder in jedem Alter?
Warum haben wir uns gerade für dieser Rasse entschieden?
Zum einen muss ich erstmal die Rasse Golden Retriever erklären.
Der Golden Retriever ist ein Mittelgroßer Hund mit mittellangem glattem bis welligem Fell. Die Rasse hat ein ausgeglichenes Temperament. Er ist lebhaft und fröhlich und passt sich allem Alltagessituationen an. Er ist mit Beschäftigungsformen zusammen mit seinem Menschen immer zu begeistern, ganz besonders liebt er das Apportiertraining. Der Golden Retriever integriert sich gut in der Familienleben, er will immer mit seinen Menschen sein und an seinen Aktivtäten teilnehmen.
Warum sind Tiere so wichtig für Kinder?
Ein gut erzogenes, ausgewalltes und in der Familie Integriertes Haustier kann für Kinder nicht nur Begleiter, Freund und Kuschelpartner sein, sondern auch die Kindliche Entwicklung ungemein fördern.
Zum einen Raus in die Natur.
Zum anderen sind Hunde und auch Kaninchen Lebewesen, das in der heutigen Zeit der Naturentfremdung noch die Möglichkeit des Naturerlebens bietet. Die Tiere bieten so den direkten natürlichen Kontakt und somit einen Gegensatz zu einer technisierten Welt mit Fernseher, Computer und Smartphone. Und das verkörpern wir als Familie.
Bei der Hundehaltung und Kaninchenhaltung geht es nämlich nicht drum, die meisten Punkte eines Spiels zu ergattern, andere auszustechen und der Beste zu sein. Es Geht darum, sich auf ein anderes Lebewesen einzulassen, dessen Bedürfnisse zu erkennen und eine Bindung einzugehen, eine Beziehung aufzubauen.
Wer eine Beziehung zu einem anderen Lebewesen aufbaut, bekommt immer wieder eine Rückmeldung, es entsteht eine Interaktion. Die Tiere geben den Kind damit etwas wieder, und das kann kein Computer geschaffenes Haustier eben leiste.
Und dann sind die Tiere sind Immer ein da.
Ein Hund und auch die Kaninchen haben immer Zeit! Gerade dann wenn die Mama mal im Stress kommt und der Papa müde von der Arbeit Heim kommt. Und Oma und Opa weit weg sind. Gerade die Bella Freut sich über die Anwesenheit seiner Menschen, ist gern mittendrin und mit dabei. Die Frage, ob sie Lust auf das Spiel hat, stellt sich hier meist gar nicht. Sie bietet gerade meinen Kinder und auch die Pflegekinder somit eine Nähe, die Eltern nicht ständig in diesem Maß erfüllen können. Heutzutage weiß man, dass alleine schon die Anwesenheit eines Lebewesens sich positive auf den Gemütszustand eines Menschenauswirken. Einfach nur mit einen Tier zusammen zu sein, kann daher von einen Kind als sehr positiv empfunden werde. Man fühlt sich nicht allein, es hat immer einen Freund an seiner Seite!
Zusätzlich ist unsere Bella noch ein Verständnisvoller Zuhörer ein Tröster in der Not. Und gerade diese Eigenschaft macht sie für viele Kinder zu etwas ganz Besonderes: Sie ist einfach nur da, sie hört geduldig zu, wenn man Sorgen und Probleme hat. Ihr kann man unbeschwert alle Probleme und Missgeschicke berichten. Sie kritisiert die Handlung des Kindes nicht, sie stellt keine Fragen. Sie ergreift keine Partei, erst recht nicht für den vermeintlichen Gegner, sie gibt auch nicht den Ratschlag „vernünftig“ zu sein und sich anders zu verhalten, als man es eigentlich möchte. Somit ist kein Risiko damit verbunden, der Bella die tiefsten Geheimnisse zu verraten und sich alles von der Seele zu reden. Sie mag das Kind trotzdem, egal, was ist. Die Schwächen des Kindes in ihrem Alltag spielen keine Rolle.
Gleichzeitig sind unser Haustiere auch Spielkameraden.
Gerade unsere Bella lässt sich in der Regel von Kindern gern zum Spielen motivieren und in das Spiel mit einbeziehen. So sitz unsere Bella gern am Teetisch oder mit im Sandkasten. Bella bekommt immer wieder „Tee“ (in den Fall Wasser) eingeschenkt sowie ein imaginäres Stück Kuchen auf den Teller gelegt oder ein Stück Eis von der Eisverkäuferin und dabei die neusten Erlebnisse von Talia oder Pia erzählt, die sie sich geduldig anhört. Sie liebt die Aufmerksamkeit, die sie von Talia oder Pia erhält, zumal häufig auch Streicheleinheiten für sie dabei sind.
In meiner Tagespflege ist mir es mir besonders wichtig dass ich dem Kind Werte und Normen vermitteln, Regeln weitergebe und Wissen anzueignen, dazu gehört auch das Zusammenleben zwischen Kind und Haustier zu lernen.
Kinder lernen hier mit Unterschieden umzugehen. Was braucht ein Hund was Braucht ein Kaninchen was brauch ein Junger oder Alter Mensch.
Dazu gehört die primär Körpersprache von Bella sowie von Kaninchen zu verstehen, denn nur so können Kinder entsprechen auf sie und seine körpersprachlichen Signale reagieren. Die Kinder die bei uns mit aufwachen lerne somit ein Tier genau zu beobachten, seine Körpersprache zuerkennen und diese zu deuten. Zum anderen lernen bei uns die Bedürfnisse anderer Lebewesen ob Hund oder Kaninchen zu achten. Neben der Versorgung durch Futter und Wasser sowie die Möglichkeit sich zu lösen, das Bedürfnis nach Bewegung und Nutzung des Sinne hervorzuheben. Zudem lernen Kinder auch noch Aufgaben zu übernehmen bei den Kleinen Kleine Aufgaben und bei Großen Kinder große Aufgaben wie z.B mithelfen beim Füttern und oder Pflegen. Dadurch, dass Kinder in der Erziehung und Versorgung bei Bella und den Kaninchen mit eingebunden werden, erlenen sie zudem Verantwortung zu übernehmen. Zudem stärkt es ihr Selbstbewusstsein. Die kleinen Ahmen den Großen nach und lernen von ihnen und die Großen lernen das sich gedulden müssen bei den Kleinen.
Wir setzen jedes Jahr verschiedene Obst- und Gemüsesamen an und können daran erleben, wie sich Pflanzen entwickeln.
Mein Erziehungsstil sieht keine religiöse Erziehung vor. Jedoch feiern wir Brauchtumsfeste wie z.B. Karneval, Ostern und Weihnachten ebenso wie Geburtstage, Halloween und wenn es sich ergibt auch Feste aus anderen Kulturkreisen.
3.2.5 Musisch, Ästhetisch:
Die Kinder haben freien Zugang zu verschiedenen Kinder Instrumenten, diese werden sowohl im Freispiel als auch zum gemeinsamen Singen und Musizieren genutzt. Die Kinder werden, auch durch das Einsetzen von Radio, an verschiedene Musikrichtungen herangeführt.
Im Spielzimmer steht ein P-Piano wo wir zusammen musizieren können.
Das große Sortiment an Verkleidungssachen regt zum Verwandeln in andere Rollen, Berufe, Lebewesen an. Daneben steht den Kindern in regelmäßigen Impulsen ausgefallenes, kreatives Material zur Verfügung welches zum Experimentieren einlädt.
3.2.6 Körper, Gesundheit und Sinnesförderung:
Vor jeder Mahlzeiten waschen wir uns gründlich die Hände, nach dem Frühstück putzen wir uns gemeinsam die Zähne. Im Bad hat jedes Kind eine separate Zahnbürste und ein eigenes Handtuch.
Solange die Kinder eine Trinkflasche brauchen, bitte ich Sie, diese ausschließlich mit Wasser zu befüllen. Ich biete den Kindern stets das Trinken an.
Auf Wunsch des Kindes starten wir mit dem Toilettentraining. Ausschlaggebend dafür ist, dass das Kind seinen Harn- und Stuhldrang spürt und es selber den Willen zur Toilettennutzung zeigt.
Beim Windeln wechseln trage ich grundsätzlich Handschuhe und lege für jedes Kind eine separate Unterlage auf die Wickelunterlage. Wenn das Kind stuhlt wasche ich es mit Wasser ab. Nasse oder stark verschmutze Kleidung wird sofort gewechselt und später den Eltern mitgegeben.
Auch Angebote mit Knete, Teig, Rasierschaum, Spiegel, Kleister, Naturmaterial, Musik, Licht und Schatten, Kräutern und Pflanzen, Lebensmitteln, Stoffe etc. regen die Sinne an und schärfen diese.
Wir Sind viel Draußen daher Bitte ich um 2 Mal Wechselsachen mitzugeben und je nach Wetter um Wetterfeste Kleidung.
3.2.7 Ökologisch:
Ein sorgsamer Umgang mit den gegebenen Ressourcen wird den Kindern stets vermittelt z. B. beim Zähneputzen das Wasser abzustellen, das Licht in unbenutzten Räumen immer zu löschen, Lebensmittel die unser Garten hergibt werden genutzt und verarbeiten, Obst und Gemüse wird saisonal vom Bauer gebracht am Dienstag, möglichst wenig Lebensmittel werden weggeworfen, der Müll wird in deutlich dafür vorgesehene Behälter getrennt. Kaninchen erhalten Schalen und Reste von Gemüse und Obst. Zu viel gekochtes oder nicht gegessene Sachen bekommt meistens der Hund. Vieles stellen wir aus einfachen Dingen selber her, die jedes Zuhauses hat z. B. Knete. Wertfreies Material steht den Kindern jederzeit zum Basteln, bauen und erkunden zur Verfügung.
3.2.8 Naturwissenschaftliche, technische und mathematische Bildung:
Erste Erfahrungen mit Mathematik können die Kinder bei dem regelmäßig stattfindenden Angebot vom umfüllen unterschiedlich großer und breiter, teils befüllter Gefäße machen, beim regelmäßigen Körpergrößen messen, beim Bauen mit verschiedenen Konstruktionsmaterialien. Hierbei machen die Kinder auch gleich Erfahrungen mit Statik. Erfahrungen mit der Schwerkraft werden durch das fallenlassen von verschieden schweren und verschieden großen Gegenständen gemacht. Beim Malen mit Farben erleben sie, dass sich diese mischen lassen und dadurch neue Farben entstehen können. Bei Reparaturen und Wartungen der Spielgeräte werden die Kinder mit einbezogen, je nach Entwicklungsstand können auch alte Elektrokleingeräte mit Werkzeug auseinandergebaut werden.
3.3 Bildungsdokumentation
Das Kindertagesbetreuungsgesetz – kurz KitaG – konkret § 9 KitaG und der Orientierungsplan Baden-Württemberg sagen aus, dass die Entwicklung des Kindes regelmäßig beobachtet und die kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozesse regelmäßig dokumentiert werden sollen. Dabei geht es nicht darum, die Defizite herauszustellen, sondern die individuellen Fähigkeiten, Lernschritte und Stärken des Kindes festzuhalten. Ziel ist es, ein umfangreiches Bild von der Entwicklung und dem individuellen Lernverhalten des Kindes in seiner Spiel- und Lernumgebung zu erhalten, um sein Handeln, seine Ideen und (Problemlösungs-) Strategien zu verstehen, individuell auf das Kind einzugehen und es bestmöglich fördern zu können.
Basierend auf einem zusätzlichen „Reflektionsbogen“ führen wir halbjährlich ein terminiertes Elterngespräch und besprechen dort die Entwicklung des Kindes. Daneben erfolgt ein regelmäßiger kurzer Austausch beim Bringen oder Abholen des Kindes.
Ich biete an, in regelmäßigen Abständen per WhatsApp Bilder aus dem Alltag des Kindes und zu besonderen Erlebnissen zu senden. Dies hat den Vorteil, dass Sie stets auf dem Laufenden sind über die Entwicklung Ihres Kindes und die Zeit, die das Kind bei mir verbringt und sich jederzeit besondere Bilder entwickeln lassen können.
3.4 Brauchtumsfeste
Besondere Anlässe verlangen nach besonderer Gestaltung, demnach bereite ich auf die verschiedenen Feste durch Bilderbuchbetrachtungen, Geschichten, Spiele, Dekorationen etc. vor. So feiern wir zum Beispiel die Tage vor Ostern mit einem schönen Osterfrühstück, basteln zu Sankt Martin kleine Laternen, backen in der Adventszeit Plätzchen und singen Weihnachtslieder, an Nikolaus füllt der Nikolaus unsere Stiefel mit einer kleinen Überraschung, die Tage vor Weihnachten feiern wir mit einem besonderen Mittagessen.
In der Fasnetszeit kostümieren wir uns und feiern eine Fasnetsparty. Die Geburtstage feiern wir hier natürlich auch gerne, mit Geburtstagskrone, gemeinsamen Spielen und von Ihnen mitgebrachtem Kuchen.
Im Rahmen der multikulturellen Erziehung sind Brauchtumsfeste o.ä. aus anderen Kulturkreisen bei uns ganz herzlich Willkommen, bitte sprechen Sie mich an!
3.5 Erziehungsschwerpunkte
Ich verstehe meine Aufgabe als Tagespflegeperson darin, jedes Kind dabei zu unterstützen, zu einer selbstständigen Persönlichkeit heranzureifen. Bei unserem täglichen Zusammensein haben die Kinder die Möglichkeit zu lernen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Sorge zu tragen, dass diese auch befriedigt werden. Jedoch ist es dabei ebenso wichtig zu erfahren, dass jeder auch auf den anderen und dessen Bedürfnisse Rücksicht nehmen muss, dass nicht immer alles sofort passieren kann und wir geduldig miteinander sein müssen, damit es allen gut geht.
Um den Kindern Halt und einen sicheren Rahmen zu bieten, gibt es für alle klare Regeln und eine Struktur im Tagesablauf sowie logische Konsequenzen in Bezug auf das eigene Handeln. Bei der Kindererziehung ist es mir wichtig, Möglichkeiten zum Selbstständigkeitserwerb zu geben wie z.B. sich selbst an- und ausziehen, selbstständig essen und trinken, selbstständig die vorbereitete Umgebung wieder aufzuräumen, selbstständig zu spielen und zu gestalten, sowie selbstständig Erfahrungen machen zu können.
Selbstständig bedeutet in dem Fall aber nicht „alleine“, ich unterstütze und begleite die Kinder selbstverständlich bei all ihrem Tun und Handeln. Hier dürfen sich die Kinder auch mal dreckig machen, hinfallen und sich an ihre Grenzen wagen. Kinder die fallen dürfen, lernen mit der Zeit so zu fallen, dass sie sich nicht wirklich verletzen, und sie können ihre körperlichen Fähigkeiten viel besser einschätzen.
Ebenso liegen mir die Teilhabe und der situative Ansatz sehr am Herzen. Es ist mir wichtig, dass die Kinder ganz nach ihren Möglichkeiten, ihrem Entwicklungsstand und den gegebenen Umständen ihren Tag bei mir mitbestimmen. So lernen sie, dass sie selbst dazu beitragen können, dass ihre Vorlieben, Wünsche und Ideen umgesetzt werden. Dies können sie z. B. beim Auswählen der Mahlzeiten für die kommende Woche. Ich habe eine Vielzahl von zubereiteten Mittagessen fotografiert und ausgedruckt, die Kinder können anhand der Fotos das Essen für die nächste Woche auswählen. Um nicht jede Woche das gleiche wünschen zu können, werden die gewählten Speisen für die folgenden 4 Wochen aussortiert.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner pädagogischen Arbeit ist die spielzeugreduzierte Umgebung. Täglich prasseln unendlich viele Eindrücke auf Ihr Kind ein, diese zu verarbeiten ist wahre Schwerstarbeit. Daher bin ich bemüht, den Kindern eine Umgebung zu bieten, die es ihnen möglich macht, sich zwischen wenigen aber bewusst ausgewählten Spiel- und Beschäftigungsmaterialien entscheiden zu können. Ich lege Wert darauf, dass den Kindern Material zur Verfügung steht, welches in seiner Beschaffenheit nicht allzu vorgefertigte Spielmöglichkeiten bietet, sondern vielmehr Dinge, die zum kreativen und unterschiedlichen Einsatz kommen können. Dies fördert die Konzentration und geistige Ausdauer, da sich Ihr Kind nicht fortlaufend zwischen einer Vielzahl von verschiedenen Dingen entscheiden muss und zwangsläufig das Gefühl bekommt, egal für was es sich entscheidet, es verpasst jede Menge „anderes“.
Grundsätzlich arbeite ich gerne mit Sinne anregendem Material, wie z.B. Kleister, Farben, Pinsel, Wolle, wertfreiem Material, den unterschiedlichsten Papieren, Naturmaterialien wie z. B. Steine, Muscheln, Kastanien- oder Bohnenbad. Für alle Kinder werden diese Materialien immer wieder als Impuls zur Verfügung stehen.
4. Zusammenarbeit mit den Eltern
4.1 Erziehungspartnerschaften und Einhaltung von Absprachen
Für die pädagogische Arbeit ist die Erziehungspartnerschaft zwischen Ihnen und mir unabdingbar. Erziehungsberechtigte und Tagespflegeperson stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern verstehen sich als sich gegenseitig unterstützende Bezugspersonen des zu betreuenden Kindes. Um die bestmögliche Betreuung und Förderung Ihres Kindes zu gewährleisten, ist es wichtig, dass wir in einem ständigen, ehrlichen und wertschätzenden Austausch miteinander stehen und Änderungen oder Veränderungen der Lebenssituation des Kindes jederzeit miteinander besprechen. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie nochmals an die beidseitige Schweigepflicht erinnern, Sie befinden sich in unserem Zuhause, alles was hier passiert, bleibt hier und wird auch hier besprochen. Kinder haben bekanntlich eine rege Fantasie. Sprechen Sie mich bitte offen an, wenn Ihr Kind Ihnen etwas erzählt, was Sie besprechen möchten oder wenn Sie etwas beunruhigt. Ich werde es andersherum ebenfalls so handhaben.
Unser Haus ist eine rauch- und gewaltfreie Zone.
Diese Möglichkeiten der Kommunikation können wir nutzen:
- Kurze „Tür und Angel“ Gespräche, wenn die Situation dies zulässt.
- Terminierte Elterngespräche, bei denen sichergestellt werden muss, dass sowohl Ihre als auch meine Kinder in dieser Zeit anderweitig betreut werden.
- Ein halbjährlich stattfindendes Entwicklungsgespräch basierend auf den von mir geführten Entwicklungsbögen, zu dem ich Sie einlade.
- In sehr dringenden Fällen können wir einen Telefontermin vereinbaren.
- Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei Bedarf die Fachberatung vom Landratsamt zu einem Gespräch hinzuzuziehen.
Das Einhalten von Absprachen, Terminen und Uhrzeiten ist von großer Wichtigkeit für eine dauerhaft reibungslose Zusammenarbeit.
4.2 Konfliktlösung, Regeln und Freiräume
Jedes Kind hat bei mir seinen individuellen Freiraum. Trotzdem gelten für alle Kinder die gleichen Regeln. Ein Verstoß gegen Regeln schafft in der Gruppe Unruhe, daher erfolgt hier direkt eine Rückmeldung an das Kind und ggf. die Eltern. Konflikte werden ebenfalls durch Einzelgespräche oder in der Gruppe geklärt.
4.3 Das Mitbringen von Spielsachen / Eigentum
Das Mitbringen von einem Kuscheltier o. ä. ist natürlich jederzeit möglich und oftmals, gerade wenn die Trennung morgens noch schwer fällt, ganz besonders wichtig.
Damit dies aber nicht zu Schwierigkeiten untereinander führt, bitte ich Sie folgendes zu beachten: Das mitgebrachte Spielzeug sollte nicht allzu groß sein, sodass es in das Eigentumsfach Ihres Kindes passt, um dort sicher aufbewahrt werden zu können. „Kriegsspielzeug“ (Spielzeugwaffen, -Panzer, -Soldaten oder anderes gewaltverherrlichendes Spielzeug) darf nicht mitgebracht werden. Ebenfalls kein Spielzeug, das lärmt und/oder blinkt. Auch nicht an Fasnet. Bei mitgebrachtem Spielzeug kann es dazu kommen, dass auch die anderen Kinder Interesse daran haben. Für Kinder unter drei Jahren ist das Teilen eine sehr große Herausforderung, denn in ihrer Entwicklung ist es nun erst einmal wichtig zwischen mein und dein zu unterscheiden. Bringen Sie daher bitte nur Spielsachen mit, die auch kleine und größere Strapazen aushalten können.
Grundsätzlich sorge ich für alters – und situationsentsprechendes Beschäftigungsmaterial, sodass für alle Kinder in den jeweiligen Interessengebieten und/oder Situationen anregendes Material in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. Bitte reduzieren Sie die mitgebrachten Spielsachen auf jeweils ein Teil, so fällt es uns allen leichter, den Überblick zu behalten.
Wenn das Kind hier schläft geben Sie bitte alles mit, was Ihr Kind zum schlafen braucht. Wie z. B. Kuscheldecke, Stofftier, Schnuller. Es wird separat im Kinderzimmer in einem Fach untergebracht und zum schlafen rausgeholt.
5. Pflege und Verpflegung
5.1 Ernährung, Mahlzeiten, Gesundheit
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist mir wichtig, daher koche ich selbst. Das Mittagessen besteht in der Regel aus mindestens 2 Komponenten und bietet den Kindern immer eine Auswahl. Je nach Alter der Kinder können sie auch schon bei der Zubereitung mithelfen.
Das Essen ist für die Kinder stets freiwillig, jedoch lege ich Wert darauf, dass wir alle zusammen am Tisch sitzen (sofern die Schlafzeiten dies zulassen). Eine gute Tischkultur ist ein weiterer Bereich, der mir bei meiner Arbeit am Herzen liegt. Mit zunehmendem Alter werden die Kinder daher auch an den Gebrauch von Messer und Gabel herangeführt. Jüngere Kinder dürfen noch mit den Händen essen.
Natürlich kann es nicht jeden Tag das Lieblingsessen eines jeden Kindes geben, aber hin und wieder schon. Wenn Ihr Kind ein absolutes Lieblingsessen hat und dies in unser Ernährungskonzept passt und nicht zu zeitaufwendig ist, würde ich mich freuen, wenn Sie mir das Rezept mitbringen würden! So kann sich jedes Kind zu besonderen Anlässen sein Lieblingsessen wünschen.
Um den Kindern den Erhalt des natürlichen Sättigungsgefühls zu ermöglichen, leite ich mit der Zeit an, den Teller zunehmend selbstständig zu befüllen. Die Menge richtig einzuschätzen kann erst nach diesem wichtigen Schritt gelernt werden und ist Teil des Ziels, selbständig zu essen. Der Teller muss nicht leer gegessen werden, wer satt ist, ist satt. Selbstverständlich gibt es auch bei uns Marmelade, Honig oder Nutella zum Frühstück und hin und wieder Süßigkeiten oder Knabbereien, oder zum Mittagessen, wenn es mal schnell gehen muss, eine Dosensuppe mit einer weiteren Sättigungsbeilage wie Brot oder Nudeln.
Die Kinder haben jeden Morgen die Möglichkeit in der Zeit von 8:00 Uhr – 8:30 Uhr gemeinsam zu frühstücken. Bitte beachten Sie diese festen Zeiten bei ihrer „Bring-Planung“, denn diese Zeit ist nicht individuell verschiebbar. Ausnahmen muss man besprechen.
Ab 10:00 Uhr bis 10:20 Uhr werden wir nochmals eine Kleinigkeit zu uns nehmen wie eine Banane oder auch mal einen Keks.
Die Mittagessenzeiten richten sich nach den Schlafgewohnheiten der Kinder, finden aber in der Regel zwischen 11:15 Uhr und 12:00 Uhr statt.
Um 14:00 Uhr biete ich den Kindern dann noch einen kleinen Imbiss in Form von Joghurt, Rohkost, Obst, Keksen oder ähnlichem.
In der Küche hat jedes Kind ein eigenes Fach, in dem sich jeden Tag ein frisches Handtuch und ein frischer Waschlappen zum Mundabwischen bzw. Lätzchen befinden.
Zum Geburtstag Ihres Kindes können Sie gerne einen Geburtstagskuchen mitbringen.
Über Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien, Schluckschwierigkeiten oder Säuglingskost informieren Sie mich bitte bereits vor der Eingewöhnung.
Wenn Sie mir Ihre E-Mail Adresse hinterlegen, sende ich Ihnen wöchentlich den Speiseplan zu.
5.2 Krankheit / Hygiene / Sauberkeitserziehung
In einer Gruppe von Kindern kann es immer wieder dazu kommen, dass sich Krankheiten verbreiten und übertragen. Grundsätzlich unterliegen Sie im Falle einer Erkrankung Ihres Kindes der Meldepflicht bei mir. Ebenso informiere ich Sie, wenn eines meiner Kinder krank ist, so dass Sie selber entscheiden können, ob Sie Ihr Kind bringen möchten. Kranke Kinder werden von mir nicht betreut. Überlegen Sie sich bitte rechtzeitig, wie eine alternative Betreuung aussehen kann, wenn Ihr Kind krank ist.
Wird Ihr Kind während der Betreuung krank, rufe ich Sie an und Ihr Kind muss so schnell wie möglich, spätestens aber nach einer Stunde abgeholt werden.
Kinder unter 3 Jahren stecken alles in den Mund, Husten und niesen sich gegenseitig an, wischen Rotznasen mit den Händen weg und spielen dann unbeirrt weiter, trinken aus den Wasserflaschen des anderen und nehmen auch den Schnuller eines anderen Kindes in den Mund. Daher ist die Möglichkeit sich hier anzustecken sehr hoch, wenn ein Kind krank gebracht wird. Dies ist nicht nur für mich und meine Familie schwierig, sondern auch gegenüber den anderen Familien, die ihr Kind im Krankheitsfall zuhause betreuen, nicht fair.
Kinder, die fiebern, erbrechen oder Durchfall haben, können erst nachdem sie 24 Stunden OHNE MEDIKAMENTE symptomfrei sind, wieder von mir betreut werden. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Wiederzulassung in Schulen und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen ist für alle Eltern hier bindend.
Wenn wir draußen waren und die Kleidung nass oder schmutzig wurde, sorge ich dafür, dass Ihr Kind sich seine Wechselsachen anzieht und gebe Ihnen dann die nasse oder schmutzige Wäsche mit nach Hause.
Wenn Sie feststellen, oder ich bemerke, dass ihr Kind Interesse an dem Gang zur Toilette entwickelt und es ein Gefühl dafür entwickelt hat ,wann seine Windel voll ist, können wir gemeinsam mit dem „sauber werden“ beginnen. Es ist sinnvoll den Zeitpunkt gemeinsam zu besprechen.
Für diese Phase empfiehlt es sich, viele Windelhosen mit Gummizug zu besorgen, die von Ihrem Kind selbstständig hoch und runter gezogen werden können.
Auch Trainerwindeln, Unterhosen und Strümpfe sollten in hoher Anzahl für Ihr Kind hier bereitstehen. Um Verwirrungen bei Ihrem Kind zu vermeiden, biete ich keinen Topf sondern ausschließlich unsere Toilette mit Fußbänkchen und Toilettensitz zum Training an. Das Toilettentraining muss auch bei Ihnen Zuhause fortgeführt werden, um das Ziel zu erreichen. Der Schritt von Windel zur Toilette ist für jedes Kind mit großer Anstrengung und Umstellung verbunden. Nur Ihr Kind kennt den richtigen Zeitpunkt für sich um „sauber“ zu werden. Wichtig ist, dass wir dies ernst nehmen und Ihrem Kind so viel Zeit geben, wie es für diesen Entwicklungsschritt benötigt!
5.3 Ruhephasen
Kinder unter drei Jahren benötigen, gerade wenn sie in einer Gruppe von Kindern sind, regelmäßige Ruhephasen. Dazu bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten:
- das Schlafzimmer, in dem jedes Kind sein eigenes Bett hat
- das Ausruhen, Kuscheln, Schlummern auf der großen Sofalandschaft.
Nach dem Mittagessen gehen alle Kinder gemeinsam in ihre Betten und halten einen Mittagsschlaf. Ältere Kinder leite ich dazu an, sich auszuruhen und sich leise zu beschäftigen. Auch im Laufe des Tages werden immer wieder kleinere Ruhephasen von mir initiiert, z. B. bei einer Bilderbuchbetrachtung.
6. Eingewöhnung nach dem Berliner Modell
6.1 Vor der Eingewöhnung
Nachdem Sie mit mir in Kontakt getreten sind, möchte ich Sie zu einem kleinen „Schnupperbesuch“ bei mir daheim einladen. Dieser Besuch ist für beide Seiten unverbindlich.
Für den nächsten oder übernächsten Tag vereinbaren wir ein kurzes Telefonat und bei beiderseitigem Interesse vereinbaren wir einen neuen Termin. Bei diesem Termin geht es um die Klärung aller organisatorischen und fachlichen Fragen und Voraussetzungen, des Konzeptes und des Vertrages. Hier finden wichtige und verbindliche Absprachen zwischen Ihnen und mir statt, sowie ein erstes Entwicklungsgespräch. Ihr Kind ist selbstverständlich ebenfalls zu diesen Terminen eingeladen. Durch diese zwei „Vorbesuche“ sind die Umgebung und ich für Ihr Kind schon nicht mehr ganz so fremd.
6.2 Warum ist die Eingewöhnung so wichtig?
Um dem Kind den Einstieg in die Tagespflegeeinrichtung und die Trennung von ihrer gewohnten Bezugsperson zu erleichtern, gehört besonders bei Krippenkinder das Eingewöhnungskonzept zur Grundlage meiner Tagespflegeeinrichtung. Die Eingewöhnungsphase ist elementar wichtig für Ihr Kind, für Sie und für mich. Durch langsame und begleitete Kontaktaufnahme zwischen Ihrem Kind und mir können zum einen Ihr Kind und Sie sich in „Trennung“ üben und zum anderen kann ich eine Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen. Ihr Kind bestimmt die Eingewöhnungsgeschwindigkeit und auch die Dauer der Eingewöhnung. Die Eingewöhnungszeit ist eine sehr sensible und auch intensive Zeit, auch für mögliche andere Kinder der Gruppe. Sie – die anderen Kindern – lernen die neue Familie kennen und müssen Rücksicht nehmen. Da ich mich intensiv um das neue Kind kümmere, stehe ich für die anderen Kinder in dieser Zeit nicht zu ihrer sonst gewohnten Aufmerksamkeit zur Verfügung. Daher ist die Eingewöhnung in der Regel zeitlich klar begrenzt und es kann ausnahmsweise in Einzelfällen sein, dass sich ein Termin auch mal verschiebt, weil ein anderes Kind meine volle Aufmerksamkeit benötigt. Grundsätzlich muss es immer allen gut gehen.
6.3 Wie gestalte ich die Eingewöhnung?
Die Eingewöhnung gestalte ich nach dem Berliner Modell.
Sie staffelt sich in verschiedene zeitliche Phasen. Die einzelnen Phasen und ihre Schwierigkeiten werden im Vorfeld im Gespräch mit Ihnen gut und genau besprochen. Verbindliche terminliche Absprachen müssen getroffen werden, um eine erfolgreiche Eingewöhnung zu ermöglichen.
Ihr Kind gilt als eingewöhnt, sobald es sich die vereinbarte Betreuungszeit von mir betreuen und umsorgen lässt, ohne unter der Trennung von Ihnen zu leiden.
6.3.1 Phase 1: „Schnuppertermine“
Die dreitägige Grundphase
Zu Beginn steht das gegenseitige, vorsichtige Kennenlernen im Vordergrund. Ein Elternteil bleibt zur Begleitung die ganze Zeit mit dem Kind bei mir. Ich nehme immer wieder Kontakt zu Ihnen und Ihrem Kind auf und binde mich zunehmend mehr in Ihr Spiel ein. Ihr Kind erlebt hier schon, geschützt durch Sie, den Tagesablauf und lernt die gängigen Regeln kennen. Sie ziehen sich zunehmend aus dem Geschehen zurück. In der Regel dauern diese Kontakte etwa eine Stunde an drei Tagen.
6.3.2 Phase 2: „Rückzug der Bezugsperson“
In dieser Phase kommt es zu einem ersten Trennungsversuch vom Kind. Sie ziehen sich ganz aus dem Geschehen um Ihr Kind heraus. Es wird ein fester Platz vereinbart, wo Sie nicht sichtbar für Ihr Kind sind, an dem Sie für Ihr Kind zwar jederzeit erreichbar sind, ihm aber nicht mehr als Spielpartner zur Verfügung stehen. Lässt sich Ihr Kind nun mehr und mehr von mir ablenken und bespielen und lässt es Kontakt durch die anderen Kinder zu, kann man nach wenigen Tagen mit der nächsten Phase beginnen.
6.3.3 Phase 3: „Trennungsübungen“
Stabilisierungsphase
Nach genauer Absprache mit Ihnen über den Verlauf verabschieden Sie sich für eine kurze Zeit von Ihrem Kind, bleiben aber in der Nähe des Hauses. Wichtig dabei ist, dass Ihr Kind immer von Ihnen darüber informiert wird, wohin Sie gehen und wann Sie wieder kommen. Heimliches Herausschleichen darf nicht sein. Schafft es Ihr Kind, sich von mir dauerhaft trösten und ablenken zu lassen, kommen wir in die letzte Phase.
6.3.4 Phase 4: „Stundenweise Betreuung“
Schlussphase der Eingewöhnung
Sie bringen Ihr Kind zu einer in Zukunft üblichen Zeit zu mir, verabschieden sich nach einer kurzen Weile von Ihrem Kind und vereinbaren eine Abholzeit mit Ihrem Kind. Ziel ist es, am Ende dieser Phase die tägliche Betreuungszeit auf die Bedürfnisse Ihrer Familie auszuweiten, ohne das Kind zu überfordern.
6.4 Familienbilder
Um die vorübergehende Trennung von Ihnen ggf. besser zu verkraften und um einen Teil von „Zuhause“ immer bei sich zu haben, wäre es schön, wenn Sie ein Familienbild gestalten würden. Während der Eingewöhnungsphase lade ich Sie herzlich dazu ein, ausgewählte Fotos von Ihren Familienmitgliedern, Haustieren und/oder was auch immer Ihre Familie ausmacht, mitzubringen und diese mit Ihrem Kind gemeinsam an unseren dafür vorbereiteten Platz einzukleben und zu dekorieren. Dieses Familienbild wird dann in kindgerechter Höhe aufgeklebt und kann von Ihrem Kind jederzeit „besucht“ werden.
Zusätzlich bitte ich Sie, ein separates Bild von Ihrem Kind für unsere Fotoraupe mitzubringen.
7. Abschied
Wo es einen Anfang gibt, da gibt es auch ein Ende, so ist es mit der Tagespflege natürlich auch.
Um den Abschied von hier für Ihr Kind zu einem schönen Erlebnis zu machen, beginnen wir schon frühzeitig damit, diesen zu thematisieren. Wir besprechen gemeinsam, was nach der Zeit in der Tagespflegegruppe kommt – in der Regel ist es der Start in die Kita – schauen uns zu diesem Thema beispielsweise Bilderbücher an und besprechen diese. Gemeinsam planen wir sehr genau, wie der Abschied gestaltet werden kann, damit es den Kindern dabei gut geht.
Die Kinder haben die Möglichkeit im Vorfeld eine Art „Umzugskarton“ zu gestalten in den wir dann alle Eigentumssachen und gesammelten Werke legen und somit symbolisch aus der Tagespflegestelle „ausziehen“. Jedes Kind erhält dann noch ein kleines Geschenk. Wir feiern in der Gruppe ein kleines Abschiedsfest.
Den Tag des Abschiedes gestalten die Kinder dann ganz nach ihren Vorlieben. Sie können sich dazu ihr Lieblingsessen, Lieblingsbeschäftigung etc. aussuchen.
Wenn mehr als zwei Kinder zur gleichen Zeit gehen, kann man auch mit den Eltern zusammen einen kleinen Ausflug gestalten.
Im Fokus der Abschiedsphase steht nicht die Trauer um den „Verlust“, sondern die Freude auf das Neue!
8. Anhang
8.1 Bitte mitbringen / Checkliste für Eltern
Für unseren täglichen Ablauf ist es wichtig, dass jedes Kind sowohl über wetterfeste, als auch passende Kleidung verfügt, die auch gewechselt werden kann.
Ihr Kind sollte hier haben:
Allgemein:
- 2 mal Wechselsachen (Bodys, Unterwäsche, Socken, Hosen, T-Shirts, Pullover)
- Hausschuhe und Socken mit Anti-Rutsch-Noppen
- Schuhe für den Garten
- Gummistiefel
- eine Matschhose und eine Regenjacke mit Kapuze bzw. Matschanzug
- Kuscheltier o. ä.
- bei Bedarf einen Schnuller, besondere Decke etc. hauptsächlich zum schlafen
- Windeln und Feuchttücher, ggf. besondere Hygiene- oder Pflegemittel wie Wundschutzcreme
- PRE-Milch oder Beikost, sofern Ihr Kind noch Säuglingsnahrung benötigt
- Trinkflasche oder Trinklernflasche
- Bilder (siehe 6.4)
- die im Betreuungsvertrag vereinbarten Notfall-Medikamente
Jahreszeitenabhängig:
- Sonnencreme, Badehose / Badeanzug, Sonnenhut / Mütze
- Mütze, Schal, Handschuhe
8.2 Tagesablauf
Gleicher Tagesablauf – wechselnde Inhalte
Die Tage sind im Wesentlichen immer gleich strukturiert. So gewinnt Ihr Kind schnell Sicherheit: „Ich weiß, was mich als Nächstes erwartet.“
Wechselnde Inhalte sorgen für Abwechslung und neue Anregungen, dem Entwicklungsstand und den Interessen der Kinder folgend.
Ab 7:30 Bring Zeit der Kinder: Verabschiedung und Begrüßung
Frühstück
Im Anschluss:
- spielen, vorlesen und erzählen
- Mittagessen vorbereiten
Ab 9:15 Morgenkreis (Begrüßungslied, jahreszeitliche Lieder, Fingerspiele, Bewegungsspiele, Musik)
Im Anschluss:
- gemeinsam Tisch decken, frühstücken und abräumen
- ins Freie gehen (Garten, Spielplatz, Einkauf, Markt, Baustellen)
Ca. 11:30 zurückkehren, Hände waschen, Essen vorbereiten
12:00 Mittagessen
Im Anschluss:
- Mittagsschlaf oder Ausruhen
14:00 spielen, vorlesen und erzählen
Bis 16:30 Abholzeit: Der Tag bei mir ist vorbei, bis morgen!
